Unser Untersuchungsangebot



Herz-Kreislauf


Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG
Spiroergometrie
Langzeit-Blutdruck-Messung
Spätpotential-EKG
Ultraschall-Untersuchung des Herzens
Schluckechokardiographische Untersuchung des Herzens (TEE)
Stress-Echokardiographie
Herzschrittmacherkontrollen
Rechtsherz-Katheteruntersuchungen
Ereignis-EKG (Event-Recorder)


Magen-Darm-Trakt

Magen/Dickdarm/Enddarm-Spiegelung
Abtragung von Polypen
Einbringen von speziellen Magensonden (PEG)
Atemtest (Heliobacter, Laktose, Fructose)
Unverträglichkeitsteste von bestimmten Speisen (z. B. Lactose)
Minilaparaskopie
Kapselendoskopie
ERCP


Ultraschall

Sonographie der Bauchorgane
Sonographie der Schilddrüse
Sonographie der Gelenke


Angiologische Diagnostik

Ultraschall-Untersuchungen der Arterien und Venen im Becken/Bein- und Halsbereich (Farbdoppler und Duplex-Untersuchung)
Farbduplexuntersuchung bei Thrombose


Röntgen

Innere Organe, Wirbelsäule, Schädel, Becken, Gelenke, Gefäßdarstellung der Venen
Rheumascan-Verfahren


Osteoporose-Diagnostik

Knochendichtemessung
Sportmedizinische Leistungstests und Tauchmedizinische Untersuchung


Labor

Immundiagnostik
Hormonbestimmung
Bestimmung des cardiopulmonalen Risikoprofiles


Gutachter-Tätigkeiten

BfA-Gutachten zu Heilverfahrensanträgen (sog. Kurgutachten)

Rentengutachten für die BfA Berlin, LVA Hessen, Bundesknappschaft und Bahnversicherungsanstalt

Sozialgerichtsgutachten

Sporttauglichkeitsuntersuchungen

Fibroscan
 

Obwohl in den letzten Jahren große Fortschritte bei der Behandlung von chronischen Lebererkrankungen gemacht worden sind, ist die Diagnostik dieser Erkrankungen immer noch mit gewissen Problemen behaftet. Es ist es häufig schwierig zu entscheiden ob eine leichte Schädigung vorliegt oder ob eine ernstere Erkrankung mit der Tendenz zur Entstehung einer Leberzirrhose besteht. Diese Frage konnte in der Vergangenheit nur durch eine Punktion der Leber geklärt werden, welche häufig auch einen stationären Aufenthalt erforderlich machte. Eine neue Technik, die „transiente Elastographie“ bietet gerade bei dieser Frage eine große Hilfestellung. Mit dem sogenannten „FibroScan“ kann die Steifigkeit der Leber gemessen werden. Die Lebersteifigkeit ist ein guter Indikator zur Beurteilung einer chronischen Leber-Erkrankung. Die Untersuchung kann schnell und bequem durchgeführt werden. Der Patient liegt auf dem Rücken, den rechten Arm hinter dem Kopf. Dann werden 10 Messungungen durchgeführt, wobei eine mechanische Scherwelle mit der Untersuchungssonde erzeugt und durch den Zwischenrippenraum auf die Leber übertragen wird. Nach ca. 10 Minuten kann das Ergebnis in kPa angezeigt werden. Die Internistische Gemeinschaftspraxis am Krhs Balserisches Stift hat nun ein solches Gerät angeschafft, um den Patienten diese Methode, die bisher im Niedergelassenen-Bereich nicht verfügbar war, bereitzustellen. Die Erfahrungen mit dem Gerät sind ausgesprochen überzeugend. Es gelingt damit gut zu unterscheiden, ob eine fortschreitende Erkrankung mit dringlicher Notwendigkeit einer Behandlung oder eben keine fibrotische Schädigung der Leber vorliegt. 



 







Erklärungen zu den von uns angebotenen Untersuchungsverfahren


EKG   Durch Aufzeichnung der Herzströme wird der elektrische Erregungsablauf im Herz dargestellt. Gibt Informationen bei Rhythmusstörungen, Leitungsstörungen, Durchblutungsstörungen wie beim Infarkt und Verdickung des Herzens
 
Belastungs-EKG   Durch EKG-Aufzeichnung bei Belastung (meist auf dem Fahrrad lassen sich Blutdruckverhalten und Durchblutungsstörungen sowie Rhythmusstörungen in einer definierten Belastungssituation erfassen
 
Langzeit-EKG   Die EKG-Aufzeichnung über 24 Stunden dient der Objektivierung von Herzrhythmusstörungen. Ein Aufzeichnungsgerät am Gürtel erfasst das EKG während eines ganzen Tages
 
Langzeit-Blutdruckmessung   Die Blutdruck-Aufzeichnung über 24 Stunden zeichnet das Blutdruckverhalten während eines Tages auf. Durch regelmäßige Messungen während eines Tages und einer Nacht lässt sich der natürliche Blutdruckverlauf insbesondere mit Darstellung der nächtlichen Werte während des Schlafes erfassen.
 
Event-Rekorder   Zur Darstellung sehr selten auftretender Rhythmusstörungen, die in einem 24-Stunden-EKG nicht zu sichern waren.
 
UKG (Echokardiographie)   Zeigt im Ultraschallbild die Pumparbeit des Herzens, Klappenfehler, Verdickungen des Herzmuskels, Herzmissbildungen und gibt Hinweise auf eine Entzündung von Herzmuskel oder Herzbeutel
 
Dopplerechokardiographie und Farbduplex-Echokardiographie   Dient der exakten Darstellung der Flusseigenschaften im Herz, insbesondere an den Herzklappen.
 
Streßechokardiographie   Durch Beobachtung des Pumpverhaltens während einer Fahrradbelastung lassen sich Durchblutungsstörungen besser sichern.
 
Transösophageale Echokardiographie (TEE)   Stellt Herzfehler und Gerinnsel im Herz mit größerer Sicherheit dar, als dies beim Ultraschall von außen möglich ist.
 
Herzschrittmacherimplantation und Schrittmacherkontrollen   Durch die Programmierung und Kontrolle von Herzschrittmachern wird die sichere und optimal patientenangepasste Funktion gewährleistet.
 
Ultraschall des Thorax   Dient der Darstellung von Veränderungen des Rippenfelles und der Brustwand. Zum Beispiel Flüssigkeitsansammlungen um die Lunge werden sicher dargestellt.
 
Ultraschall des Bauches   Untersuchung der Bauchorgane, z.B. von Leber, Gallenblase und Gallenwegen, Nieren, Milz, Bauchspeicheldrüse, großen Gefäßen, Blase, Prostata und Gebärmutter mit Ultraschall
 
Magenspiegelung (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)   Direkte Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm zur Erkennung von Entzündungen, Geschwüren (Ulcera), Tumoren, Engstellen und Schleimhautveränderungen anderer Ursache. Die Untersuchung erfolgt mit Hilfe eines flexiblen Endoskops, das nach Rachenbetäubung geschluckt wird. Auf Wunsch kann die Untersuchung im Schlaf durchgeführt werden.
 
Darmspiegelung (Coloskopie)   Direkte Untersuchung des Dickdarmes und bei besonderen Fragestellungen des untersten Dünndarmabschnittes mit dem flexiblen Endoskop. Die Untersuchung kann im Schlaf durchgeführt werden.
 
Enddarmspiegelung(Proktoskopie und Rektoskopie)   Direkte Untersuchung der letzten cm des Darmes mit einem Endoskop. Es lassen sich alle Veränderungen des Enddarmes und des Darmausganges darstellen.
 
Spieglung des Bauchraumes und der Leber (Minilaparoskopie)   Durch direkte Untersuchung der Bauchhöhle und der Bauchorgane (insbesondere Leber, Bauchfell und Milz) lassen sich wichtige Informationen über diese Organe erhalten. Es ist möglich unter direkter Sicht Gewebeproben aus der Leber zu entnehmen, wobei sich die Stelle der Probenentnahme unmittelbar kontrollieren lässt. Die Untersuchung wird mit Hilfe einer sehr dünnen Sonde durchgeführt, die durch unter örtlicher Betäubung durch die Bauchdecke eingeführt wird.
 
Chromoendoskopie (Endoskopie mit Anfärbung der Schleimhaut)   Stellt bei endoskopischen Verfahren wie Magenspiegelung und Darmspiegelung durch Anfärbung der Schleimhaut während der Untersuchung feinste Oberflächenveränderungen dar und ermöglicht so während der Untersuchung eine gezielte Entnahme von Proben
 
Endosonographie (Ultraschall aus Hohlorganen in die Umgebung)   Ermöglicht die Beurteilung der Wand von Speisröhre, Magen, Dünndarm und Dickdarm sowie die Beurteilung unmittelbar benachbarter Strukturen.
Atemtestdiagnostikfunktioneller Störungen des Darmes  
Durch Messung des Wasserstoffgehaltes in der Ausatemluft können der Abbau verschiedener Stoffe und die Passagezeit durch den Dünndarm gemessen werden. Dies Untersuchung ermöglicht eine Funktionsdiagnostik zum Beispiel bei Enzymmangelzuständen.
 
Atemtests auf Helicobacter im Magen   Ermöglicht den Nachweis eines Bakterienbefalles von Magen und Zwölffingerdarm durch Messung der Ausatemluft.
 
Kapselendoskopie   Bisher gab es bis auf Röntgenuntersuchungen, die leider nur eine geringe diagnostische Ausbeute hatten, keine Möglichkeit, den Dünndarm direkt dem Auge des Untersuchers zugänglich zu machen. Seit kurzem ist es möglich, den Dünndarm mit einer miniaturisierten Kamera, die in einer Kapsel geschluckt wird unmittelbar zu zeigen. Hierbei lassen sich mit großer Sicherheit insbesondere sonst nicht darstellbare Quellen eines Blutverlustes, aber auch Tumoren und Schleimhautveränderungen des Dünndarmes nachweisen. Bei der Kapsel-Endoskopie ist es nicht erforderlich, einen Schlauch zu schlucken!
 
Doppler der Beingefäße   Durch Druckmessung in den einzelnen Beinarterien lassen sich Engstellen und Verschlüsse nachweisen
 
Doppler der hirnversorgenden Gefäße   Durch die Darstellung der Blutströmung in den hirnversorgenden Arterien lassen sich Engstellung und Verschlüsse darstellen
 
Duplexsonographie der Beingefäße (Arterien und Venen)   Zusätzlich zur Dopplersonographie lässt sich die Gefäßwand beurteilen. Die Plaques und Verkalkungen können direkt im Ultraschallbild dargestellt werden. Undichtigkeiten der Venenklappen und Thrombosen der Venen lassen sich darstellen
 
Duplexsonographie der Hirngefäße   Zusätzlich zur Dopplersonographie lässt sich die Gefäßwand beurteilen. Die Plaques und Verkalkungen können direkt im Ultraschallbild dargestellt werden. Durch Dickenmessung der Arterienwand lassen sich Aussagen über die Gefäßsituation auch in anderen Körperregionen erhalten.
 
Duplexsonographie der Armgefäße   Ermöglicht die Diagnostik bei Verschlüssen und Engstellen im Bereich der Arme.
 
Duplexsonographie der Bauchgefäße und Nierenarterien   Durch die Kombination von Ultraschallbild und Flußmessung in den Bauchgefäßen lassen sich Engstellen und Verschlüsse darstellen, die zu einer Minderdurchblutung der Bauchgefäße, aber auch der Nieren führen
 
Ultraschall der Schilddrüse und der Halsweichteile   Größenmessung und Darstellung von Gewebsveränderungen und Knoten der Schilddrüsen. Auch Entzündungen der Schilddrüse und Tumoren können dargestellt werden.
 
Röntgendiagnostik von Herz und Lunge   Erkennung von Erkrankungen von Herz und Lunge durch Darstellung mittels Röntgenbild.
 
Röntgendiagnostik des Schädels und Skelettsystems   Erkennung von Knochen- und Gelenkserkrankungen wie Arthrose , Arthritis oder von Knochenbrüchen.
 
Spezielle Labordiagnostik bei Rheuma und Osteoporose   Durch die Untersuchung des Blutes lassen sich Entzündungen und deren Zuordnung zu Gelenken, zum Bindegewebe oder zu Gefäßen feststellen sowie Knochen-Stoffwechselerkrankungen aufdecken.
 
Knochendichtemessung   Zur Diagnostik des Knochenmasseverlustes und zur Verlaufsbeurteilung der Osteoporosetherapie wird der Schenkelhals und die Wirbelsäule mit einem Röntgenstrahl vermessen (DPX-Methode)
 
Ultraschalldarstellung der Gelenke   Bei der Gelenksonographie werden die Gelenke deren Kapsel, die darin befindlichen Reiz / Entündungsergüsse erfasst und die umliegenden Weichteile dargestellt.